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Harry Potter – Hermines erster Fick (Teil 1)

Hermine lag gedankenverloren auf dem Sofa und starrte ins Kaminfeuer.
Ich bin jetzt 18, dachte sie. 18 Jahre alt und alle Menschen um mich herum leben. Ginny und Harry und Ron und Lavender. Neville und Hannah, Dean und Padma und Seamus und Katie. Sie werden heiraten und zufrieden leben. Sie hatten Liebe. Und ich?
Und ich?

Wer ist der Kerl, der sich mal in mich verliebt? Wo ist er? Und warum wollte mich bisher noch niemand haben?
Es klopfte vorsichtig an der Tür und Hermine blickte hinüber. Durch den Spalt schob sich ein Männergesicht.
„Miss Granger? Störe ich?“
Es war Professor Snape.
„Nein, kommen Sie nur rein, Sir.“
Ihr Tränkelehrer schob sich elegant durch die Tür und blieb einen Meter hinter der Tür stehen.
„Kommen Sie nur näher, Sir“, winkte Hermine. „Ich war grad nur am Denken.“
Snape setzte sich in Bewegung. „Denken wird überschätzt, Miss Granger“, sagte er leicht sarkastisch. „Besonders Sie sollten ab und zu damit aufhören.“

hermine

„Wieso?“
„Wir sind mitten im Krieg und Sie haben bereits so viel dazu beigetragen, dass wir gewinnen könnten. Entspannen Sie sich mal.“
„Das kann ich nicht. Ich mache mir Sorgen um Harry, Sir. Und um Ron.“
„Wo sind die beiden eigentlich gerade?“
„Zum Fuchsbau appariert. Rons Tante Muriel ist da und will Ron und Ginnys Liebsten treffen.“
„Ah.“

Hermine nickte bestätigend und Snape trat näher. Er blieb einen Moment ratlos vor dem Sofa stehen, blickte auf Hermine hinunter und setzte sich dann überraschenderweise auf den weißen, flauschigen Kaminvorleger.
Hermine und er blickten ins Feuer.
„Ich mache mir ehrlich immer zu viele Gedanken, Sir. Um alles und jeden.“
Sie hörte ein kurzes Schnauben von ihm.
„Auch um Sie“, grinste Hermine leicht.
Severus blickte sich um. „Um mich?“
„Ja. Sie müssen so ein furchtbares Jahr gehabt haben. Und mittendrin Harry, der Ihnen vor der ganzen Schule unterstellt hat, dass Sie Dumbledore aus Bösartigkeit umbringen wollten.“
„Das stimmt nicht.“

„Ich weiß, Sir. ICH weiß das.“ Hermine schwieg einen Moment voller Gedanken. „Mir müssen Sie nichts sagen.“
„Ich werde mich eines Tages vor dem Ministerium für alles rechtfertigen müssen“, sagte Severus leise.
„Ja, aber nicht jetzt und nicht bei mir.“
Severus drehte sich zu Hermine um. „Wie kommt das, dass Sie so viel gescheiter sind als der Rest der Kids in Ihrem Alter, Miss Granger?“
„Ich bin kein Kind mehr, Sir. Sehen Sie?“
Hermine schob ihren linken Ärmel zurück, rutschte auf dem Sofa runter und neben Severus und zeigte ihm das eingeritzte Wort „Schlammblut“. „Ich möchte einfach leben, Sir. Ich möchte einen Freund und ich möchte Liebe und einen schönen Beruf.“
„Liebe“, entfuhr es Severus hart schnaubend.
„Ja. Liebe. Ich…“ Neuer Versuch. „Ron…“ Neuer Versuch. „Ron und ich…wir haben es versucht. Auf der Horkruxsuche. Aber wir sind kein Paar, das bestehen kann. Ich werde einen Jungen, nein, einen Mann finden, mit dem ich alt werden will und kann.“
„Das werden Sie.“

„Und dann werde ich vielleicht endlich mal geliebt werden.“
„Geliebt werden?“
„Ja. Ich war noch nie interessant für Jungs. Ich war immer nur die anstrengende bücherliebende Freundin vom ach-so-großen Harry Potter.“
„Und Ihnen fehlt die Liebe in Ihrem Leben“, stellte Severus überrascht fest.
„Ja“, flüsterte Hermine. „Mir fehlt sie. Mir fehlt das Gefühl und der Körper dazu.“
„Körperliche Liebe?“
Sie nickte.

Severus musste sich zwingen nicht zu leicht abschätzig lächeln. „Sie meinen Sex.“
„Ja.“
„Hm. Das klingt als seien Sie noch unberührt.“
„Bin ich.“
„Sie haben nichts verpasst. Und Sie sind noch so jung. Ihr Leben fängt grad erst an.“
Verdutzt sah Hermine ihren Lehrer an. „Wie bitte?“
„Ihr Leben fängt grad erst an.“
„Nein. Was Sie vorher gesagt haben. Überschätzt?“
„Sex ist überschätzt, Miss Granger.“
„Wie meinen Sie das?“
„Über Sex wird überall groß und breit diskutiert, in den Medien und unter Euch Schülern und es wird tot geredet. Doch letztendlich ist es nur Hormonausschüttung und eine mehr oder weniger große Gefühlsentladung zum Schluss.“
„Also ist es nicht so toll, wie alle immer sagen.“
„Nein.“

„Hm“, dachte Hermine laut. „Ich würde es trotzdem gerne mal ausprobieren. Damit ich mir selbst ein Bild machen kann.“
„Sie sollten auf mich hören und es sein lassen.“
„Wieso eigentlich? Wie ist es denn bei Ihnen?“
„Ich hatte bereits Geschlechtsakte, Miss Granger: Es lohnt sich nicht.“
„Das klingt bitter.“
„Ist es.“
Hermine blickte Snape von der Seite her an. Er blickte ins Feuer und sie sah Wehmut in seinen Augen. Wehmut? Was hieß das?
„Sie sehen so aus, als würden Sie sich gerade selbst erzählen müssen, dass Sex keinen Spaß macht.“
„Miss Granger“, sagte Severus leicht genervt. „Ich rede mir das nicht mehr oder weniger erfolglos ein. Es ist so.“
„Beweisen Sie es mir, Sir?“
„Was? Wie bitte?“
Völlig ungläubig als hätte er sich verhört starrte er sie an.
„Ja. Zeigen Sie mir, was ich verpassen sollte.“

„Spinnen Sie, Miss Granger? Ich kann Sie doch nicht….also…das ist….wären wir jetzt an der Schule würde ich …“
Doch Hermine war von ihrer spontanen Idee wie gefangen und robbte ein wenig näher. „Zeigen Sie mir wie es geht, Sir. Helfen Sie mir, dass ich mein erstes Mal unbeschadet und positiv gestimmt hinter mich bringen kann. Es wird nie jemand erfahren.“
Völlig entsetzt starrte er sie an. „Sie wollen….Sie wollen, dass ich sie entjungfere?“
Hermine lachte leicht auf. „Das Wort ist schrecklich. Lassen Sie das.“
Wieder schnaubte er. „Welches Wort wäre Ihnen denn lieber?“
„Mir eine Hürde zum Zufriedensein nehmen.“
Er rollte leicht mit den Augen. Sie hatte tatsächlich einen Knall. Andererseits…
Andererseits….

Severus fühlte sich schrecklich. Einerseits war dieser Vorschlag der Absurdeste, den er je gehört hatte und andererseits war sie jemand. Sie war ein Mensch und ob Severus es wollte oder nicht, bot sie sich ihm auch irgendwie an. Es war bereits Jahre her, dass er mal in den Armen einer Frau gelegen hatte. Ehrlich gemeinte Berührungen und Streicheleinheiten bekommen hatte.
Es war Lilly gewesen, damals, und die letzte Umarmung die er gegeben hatte war die gewesen, als er seine Arme weinend um ihren toten Leib geschlungen hatte. Im Kinderzimmer. In Godrics Hollow.
Seitdem….tja. Seitdem war er der Sünder und der Büßer gewesen.
Stumm blickte er Miss Granger bei seinen Gedankengängen an. Sie ihn auch. Erwartungsvoll.
„Also?“, wagte sie zu fragen.

Er atmete tief ein und aus.
„Wieso ich? Ich bin alt, Miss Granger?“
„Ja, aber Sie wissen bestimmt, was Sie tun.“
Er antwortete mit einem halben Schnauben und einem halben Lachen.
„Also?“, wiederholte sie sich fragend.
„Es wird nie jemand erfahren?“, harkte er nach. „Nicht mal Miss Weasley?“
Sie schüttelte schnell den Kopf. Er hatte immerhin noch nicht nein gesagt.

Sie ist Deine Schülerin, Severus, dachte er. Aber sie ist schon volljährig und sie hat Dich explizit gefragt. Sie will!! Und wenn sie gleich nicht drum bittet, dass das heute geschieht, kann sie noch mal drüber nachdenken. Vielleicht wird ihr dann klar, wie schwachsinnig ihre Idee ist.
„Wir werden da heute nicht mehr drüber sprechen, Miss Granger. Vielleicht wird Ihnen ja morgen klar, wie schwachsinnig Ihre Idee ist.“
Sie verzog nicht eine Miene. „Ich bleibe bei meinem Wunsch, Sir.“
Er lachte schnippisch auf. „Sir!“
„Das ist doch meine Anrede für Sie!“
„Das mag stimmen, aber stellen Sie sich vor, ich würde Sie ficken. Sir ist da bestimmt die letzte Anrede, die Sie gebrauchen sollten.“

Hermine zog spöttisch die Mundwinkel hoch. „Was denn sonst? Meister? Lehrer? Oder womöglich noch beim Vornamen!! Severus heißen Sie, nicht?“
Er lehnte sich näher zu ihr hinüber. „Genau“, raunte er missbilligend. „Aber wagen Sie es niemals…niemals mich Severus zu nennen, Miss Granger. Dann passiert was!“
„Dann sagen Sie mir, wie ich Sie nennen soll, Professor.“
„Wenn ich es mit Ihnen tue, dann lassen Sie das Professor oder Sir sein und nennen mich lediglich Snape.“
„Einverstanden. Und Sie nennen mich dann Granger.“
„Das ist wohl das angemessenste.“
Plötzlich fasste sich Snape an den Kopf. „Oh, Mensch, was reden wir hier eigentlich! Ich fasse es nicht. Meine eigene Schülerin plant Sex mit mir.“
„Sie haben mir nie ein eindeutiges Nein gegeben, Sir.“
Er blickte sie kurz prüfend an. „Nein. Das stimmt.“
„Also wollen Sie es auch.“
Er schwieg.

Plötzlich hörten sie vor der Tür Schritte.
„Hermine? Wo bist Du?“
„Das ist Harry“, sagte Hermine leise. Dann rief sie lauter. „Wir sind hier im Kaminzimmer.“
Die Tür ging auf und Harry stand im Rahmen. Er trug Jeans und T-Shirt und hatte sich den Tarnumhang unter den Arm geklemmt. Verdutzt blickte er auf das Bild, das sich ihm bot.
„Snape!“, sagte er überrascht. „Hatte Professor McGonagall nicht gesagt, Sie kämen erst morgen?“
„Das ist korrekt“, sagte Severus und stand behände auf. „Aber sie ging mir auf die Nerven und es war wohl mehr eine Flucht.“ Er lächelte schief. „Ich werde zu Bett gehen. Gute Nacht, Miss Granger. Potter.“
„Gute Nacht, Sir“, sagten Hermine und Harry unisono.
Dann verschwand Severus zur Tür hinaus.

Als Severus in seinem Zimmer unter dem Dach angekommen war, verschloss er die Tür mit einem Colloportus und knöpfte sich die Anzugjacke auf. Während er das tat dachte er an die skurrile Situation in die ihn Miss Granger eben gebracht hatte. Er lachte leise bei dem Gedanken, was sie von ihm gewollt hatte. So seltsam! Das alles!
Er zog sich die Anzugjacke von den Schultern und hängte sie sorgfältig auf einen Bügel. Dann begann er die Manschettenknöpfe aufzuklappen. War sie wirklich noch so unschuldig was Sex anging? War sie so harmlos während einige ihrer Mitschüler schon bei sexuellen Interaktionen erwischt worden waren? Draco und Pansy Parkinson hatte er bereits zwei Mal aus Wandschränken entfernt und einmal hatte er Miss Parkinson sogar aus dem Jungenschlafsaal holen müssen. Er hatte sie dabei erwischt, wie Draco zwischen ihren Beinen gelegen hatte.
Aber Miss Granger?

Ihm war immer bewusst gewesen, dass sie eine sehr gescheite junge Frau war. Und er meinte wirklich „junge Frau“, denn obwohl sie meinte ihm ihre Narbe zeigen zu müssen war ihm schon vorher bewusst gewesen, dass sie kein Kind geschweige denn junges Mädchen mehr war. Sie war 17. Sie war volljährig vor dem Gesetz und so wie er sie kannte, hatte sie immer schon ihren eigenen Kopf gehabt. Ohne Miss Granger wären sie im Kampf gegen Voldemort nicht so weit. Ohne Miss Granger gäb es noch 3 Horkruxe mehr. Potter hatte ihm vor einer Woche davon erzählt und wie sie alle vernichtet werden konnten. Er hatte immer wieder erwähnt, wie sehr sie Miss Granger dafür gebraucht hatten. Severus hatte Potter angemerkt, wie sehr er seine beste Freundin schätzte und sie für ihr enormes magisches Wissen verehrte.

Miss Granger.
Severus fand sie recht attraktiv. Ja, und ihre Intelligenz war anziehend. Das würde reichen, um fähig zu sein, ihr ihre Jungfräulichkeit zu nehmen.
Er knöpfte sich das Oberhemd auf und lachte leise. Um DAS hatte ihn auch noch keine Frau gebeten! Entjungfern. Wie surreal! Aber als sie ihn gefragt hatte, hatte sie weder verzweifelt noch betrunken gewirkt. Sie schien sich ihrer Sache sehr sicher zu sein.
Severus stellte sich vor den großen Spiegel und blickte hinein.
Wieso suchte sich Granger nicht einen jüngeren Kerl? Einen, der auch wusste, was er da tat? Einen der Weasleys? Einen der älteren Brüder. Charlie oder Bill Weasley?
Warum ich?

Severus zog sich das weiße Unterhemd aus der Hose und zog es sich über den Kopf aus. Er faltete es lose zusammen und warf es auf den Schreibtisch neben sich.
Ich bin echt käsig, dachte er schmunzelnd. Wäre ich nicht so unglaublich weiß, würde man meine Brusthaare nicht mehr so deutlich sehen.
Er öffnete seinen Gürtel und den Hosenknopf als es an der Tür klopfte.
„Wer ist da?“, fragte er verwundert.
„Miss Granger.“
„Was wollen Sie?“

„Noch mal darüber sprechen, was da vorhin im Kaminzimmer passiert ist.“
Severus seufzte und nahm sich seinen Zauberstab. Dann schloss er seine Hose und sagte in Richtung Tür: „Alohomora.“
Der Türriegel öffnete sich und Miss Granger öffnete die Tür ohne, dass er sie hinein gebeten hatte.
„Was….“, wollte er schon meckern, als er verdutzt inne hielt.
Sie trug ein dünnes schwarzes Nachthemd, das nicht einmal ansatzweise ihre Oberschenkel vollständig bedeckte. Es war ärmellos und geistesabwesend band sich Miss Granger ihre Haare zu einem Dutt als sie besorgt fragte: „Sir? Ist bei Ihnen alles ok?“
„Wie? Äh…ja.“ Reiß Dich zusammen, Snape, warnte er sich selbst. „Kann das Gespräch nicht bis morgen warten?“
Sie sah fest entschlossen aus. „Nein, Sir. Ich könnte nicht ruhig schlafen, wenn wir das nicht geklärt haben.“ Sie trat näher und schloss die Tür hinter sich. Doch sie blieb an der Tür stehen. „Sir, Sie meinen vielleicht, dass ich es mir anders überlegen könnte. Aber das werde ich nicht. Ich glaube fest, dass Sie mir helfen können. Sie sind pragmatisch und ich habe die Vermutung, dass Sie wissen, was Sie da mit mir tun werden. Sie sind der Richtige, Sir.“
Severus entfuhr ein verächtliches Schnauben. „Sie scheinen ja sehr überzeugt zu sein von meinen „Künsten“, Miss Granger. Aber ich bin davon überzeugt, dass Sie sich irren.“

„Sie haben immer noch nicht Nein zu meiner Vision gesagt.“
Betreten über dieses Versäumnis blickte er zu Boden. „Nein. Das habe ich noch nicht.“
„Ich hoffe nicht, dass Sie Nein sagen werden, Sir.“
Sie wandte sich zum Gehen, doch er hatte noch eine Frage. „Miss Granger, verraten Sie mir eines.“
„Ja?“

„Wieso wollen Sie nicht warten? Und wieso nehmen Sie sich nicht zum Beispiel einen der älteren Weasley?“
„Das sind zwei Fragen.“
Seine Mundwinkel erhoben sich kurzzeitig. „Dann suchen Sie sich eine Frage aus.“
„Nun… zu Ihrer ersten Frage, Sir. Ich bin 17, fast 18. In 3 Monaten. Ich will endlich alles um das Geheimnis wissen. Ich will nicht länger warten. Und zu ihrer zweiten Frage: Die gesamten Weasleybrüder sind nichts für mich. Weder Charlie, noch Bill, noch Percy. Und Fred und George sind wie Brüder für mich. Also nein, Sir.“
„Was ist mit Mr. Finnigan oder Mr. Thomas aus Ihrem Jahrgang?“
„Nein, Sir.“

Severus hatte nicht bemerkt, dass er sich geistesabwesend mit einer Hand über die Brust bestrichen hatte und hielt abrupt inne als er Miss Grangers Gesichtsausdruck dazu bemerkte. „Nun, denn. Also nein. Wobei ich schon sagen muss, dass Sie einen seltsamen Geschmack haben, wenn Sie mich erwählen.“
„Wieso?“
„Nun ja, ich bin schätzungsweise 20 Jahre älter als Sie und Ihr Lehrer. Ich gelte als schwierig und verabscheuungswürdig. Ich sollte immerhin Dumbledore töten.“
Hermine entfuhr ein genervtes Geräusch. „Nicht schon wieder diese alte Leier. Harry hat mir erzählt, dass Dumbledore Sie explizit aufgefordert hat ihn zu töten, weil er durch den Fluch eh sterben wird.“
„Ich bin zu alt für Sie?“, versuchte es Severus erneut.
„Sir“, lächelte Miss Granger nun, „es geht um Sex. Ich will Sie nicht heiraten.“
Severus setzte sich auf seinen Bettrand und fuhr sich mit seinen Händen durchs Gesicht. „Gehen Ihnen jemals die Argumente aus?“

„Nein“, schmunzelte Hermine.
Er wagte es zu lächeln. „Das merke ich.“
„Also, Sir. Wann machen wir es?“
Erschrocken schaute er auf. „Haben Sie es aber eilig!“
„Nein, ich möchte nur verhindern, dass wir zu lange zu viel darüber reden und darüber das eigentliche Ziel vergessen.“
„Ich kriege langsam eine Ahnung, warum wir im Verlauf des Krieges so schnell so weit voranschreiten konnten.“
„Ganz pragmatisch, Sir.“
„Ganz pragmatisch, in der Tat.“
„Also?“

„Sie haben mir noch keine konkreten Anweisungen gegeben, wie Sie es gerne haben möchten, Miss Granger?“
„Ich darf Ihnen Anweisungen geben, Sir?“, fragte Hermine gespielt ungläubig.
Er schmunzelte. „Natürlich nicht! Naja, doch. Sagen Sie mir einfach etwas und ich entscheide dann, ob ich es realisiere.“
„Keine 80er-Jahre Kuschelmusik, Sir.“
Severus entfuhr ungewollt ein Lacher. „Was noch?“
„Sie probieren verschiedene Taktiken an mir und ich entscheide dann was mir gefällt.“
„Was noch?“
„Kein übermäßiges Kuscheln.“
„Oh, DAS wäre sowieso nicht drin, Miss Granger.“
„Dann ist ja gut.“

„Aber ich denke“, sagte Severus, „alle Ihre Vorschläge sind annehmbar.“
„Schön. Bleibt nur noch der Termin.“
Er lachte belustigt auf.
„Was ist so lustig?“, fragte Miss Granger misstrauisch.
„Ich komme mir vor wie bei einem Geschäftstermin“, sagte Severus. „Es geht um Sex, Miss Granger.“
„Ja, aber Sie haben doch von „es lohnt sich sowieso nicht“ gesprochen!“
Mist, sie hatte recht.

„Sir?“
„Ja?“
Er blickte zu ihr hinüber und sie schien plötzlich ein wenig unsicher zu sein.
„Bin ich sexy genug, damit es klappt?“
Severus lächelte sanft und sagte beruhigend. „Auf jeden Fall.“
„Danke. Sir.“
„Kein Problem.“
„Jetzt gleich?“

„Was?“
„Machen wir es jetzt gleich?“
„Wie…NEIN! Auf keinen Fall!“ Severus hatte nicht bemerkt, dass er aufgesprungen war. Er blieb einige Schritte vor Hermine stehen.
„Wann auch immer es passieren wird: Nicht jetzt und nicht heute Nacht. Wir sind noch die nächsten 4 ½ Wochen hier untergebracht. Es wird sich schon ein Moment finden.“

Die nächsten Tage war Hermine gefangen in den „Klauen“ von Ginny und auch von Luna, die sich ebenfalls ein paar Tage im Grimmauld Platz eingefunden hatte. Ihr Vater war dabei das Haus zu sanieren, nachdem die Todesser sich daran ausgelassen hatten und er hatte sie angewiesen erst wieder zu kommen, wenn es stabil war und wieder bezugsfertig. Ginny und Luna schleppten Hermine zum Shoppen, ins Kino, zum Billardspielen und so war Hermine abends zu erledigt um noch irgendwie an Sex denken zu können.

Dann kam der Sonntag und da es der vorletzte Sonntag im Juli war, war die gesamte Familie Weasley zum Barbecue ins Walking Cottage nach Plainsborough eingeladen – das Häuschen in dem Mollys Tante Muriel wohnte. Und da Luna sich mit einer Schulfreundin von früher verabredet hatte, blieben an dem Abend nur noch Hermine und Severus übrig.
Sie aßen gemeinsam zu Abend als Hermine das Thema anschnitt.
„Sir. Wir sind heute ganz alleine. Was meinen Sie? Könnten wir es probieren?“
Er seufzte. „Sie wollen es also immer noch, ja?“
„Ja, Sir.“
Severus hatte das Gefühl vor eine große Prüfung gestellt zu werden und er stöhnte leise auf. „Na schön, Miss Granger. Dann eben heute.“

Sie klatschte begeistert in die Hände. „Großartig. Großartig, Sir. Wirklich. Ich danke Ihnen jetzt schon.“
„Sie danken mir zu früh.“
Hermine war völlig aus dem Häuschen und nun total aufgeregt. Endlich würde sie diese Hürde hinter sich bringen. Endlich würde sie dem Erwachsensein noch einen gewaltigen Schritt näher kommen.
„Ich möchte, dass es im Kaminzimmer passiert“, sagte sie plötzlich und wunderte sich selbst über ihre Entscheidung.
„Meinetwegen.“
Sie schob ihren halbvollen Teller von sich weg. „Ich habe jetzt keinen Hunger mehr“, sagte sie laut zu sich. „Ich bin viel zu aufgewühlt.“
Sie sah Severus zu wie er in Ruhe weiter aß, dann stand sie auf und verließ die Küche mit den Worten: „Ich geh duschen und bin dann im Kaminzimmer.“

Severus aß seinen Teller leer und stand dann auf. Worauf habe ich mich da eingelassen, fragte er sich. Ich soll meine Schülerin vögeln. MEINE SCHÜLERIN!!! Hab ich nicht mehr alle Tassen im Schrank?
Doch er würde jetzt nicht kneifen. Er würde das durchstehen wie ein Kerl und seinen Job erledigen. Es gab ja wahrlich Schlimmeres zu tun!
Er ließ sich Zeit bevor er das Kaminzimmer betrat. Miss Granger hatte ein Feuer entfacht, aber da die Flammen durchgehend gelb-orange waren, hatte sie scheinbar den Kamin gesperrt.
Er selbst verriegelte die Tür mehrfach auf magische Art und setzte sich dann neben Miss Granger auf den weichen Kaminvorleger.
„Was jetzt?“, fragte sie leise. „Ich bin aufgeregt.“
„Seien Sie das nicht. Vergessen? Es ist wie Shakespeares Stück: Viel Lärm um nichts.“
„Much ado about nothing, hm?“
„Genau.”

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Er sah, dass sich Miss Granger auf den Rücken sinken ließ und ihn weiter anblickte. Er legte sich selbst ebenfalls auf den Rücken und drehte sich auf eine Seite, so dass er halb über ihr lag.
Dann streckte er die rechte Hand aus und begann vorsichtig ihr Gesicht zu streicheln.
Hermine schloss die Augen und genoss das zarte Gefühl seiner rauen Hand.
Sie ist ganz weich, dachte Severus entrückt. Ganz weich und warm. Es fühlt sich gut an!
Er streichelte ihr Gesicht eine Weile weiter, dann fuhr er sanft über ihren Hals und fuhr schließlich mit seinen Fingerspitzen über ihre weiche Dekolletee-Haut.
Ihre linke Hand löste sich vom Boden auf dem sie gelegen hatte und betastete vorsichtig sein Gesicht.
Severus hielt den Atem an. Das war ein schönes Gefühl, dachten seine Sinne.
Sie streichelten sich gegenseitig eine Weile bevor Severus schließlich begann die Knöpfe von ihrem Shirt zu lösen, obwohl es nicht nötig gewesen wäre, weil er es ihr auch so hätte ausziehen können. Er wollte ihr bloß eine Chance lassen, sich auf ihn vorzubereiten.

Als er Knopf 5 und 6 geöffnet hatte, blitzte ihr BH hervor. Er war schwarz und aus Spitze und der Anblick von ihrer Brustwölbung in ihm gefiel Severus. Sachte strich er die BH-Kappen entlang und registrierte eine leichte Gänsehaut von Miss Granger.
„Das fühlt sich schön an“, hörte er sie plötzlich flüstern.
„Das war mein Plan“, antwortete er. Dann setzte er sich auf und zog sie mit sich. Bedächtig nahm er den Rand ihres Shirts in beide Hände und zog es ihr über den Kopf hinweg aus. Sie tat das gleiche mit ihm.
Er legte sie wieder hin und öffnete ihr dabei den BH. Leicht fielen ihre Brüste aus den BH-Kappen hinaus und er warf den warmen BH beiseite.

Vertrauensvoll sah sie ihn an und Severus fragte sich unwillkürlich, ob er dieses Vertrauen überhaupt verdiente. Er beugte sich zu ihren Brüsten hinunter und begann an ihren Brustwarzen zu lecken.
Hermine entfuhr ein Raunen. Oh, wow, dachte sie entzückt. Das fühlt sich ja noch viel besser an als bei Ron!
Sie fasste in Severus Haarschopf und vergrub ihre Hände in dem schwarzen vollen Haar. Seidig fielen seine Strähnen durch ihre geöffneten Finger und sie spürte deren Kühle und duftige Gegenwart.
Ein Schauer durchfuhr ihn und Hermine musste schmunzeln.
Seine Lippen auf ihren Brustwarzen waren ein köstliches Gedicht und sie schloss die Augen und genoss es einfach nur.
Irgendwann spürte sie wie seine Hände ihren Hosenknopf öffneten und dann den Reißverschluss und schließlich wurde ihre Hose weit aufgeschoben.

Sie selbst hingegen griff zu seiner Hose und öffnete nicht nur den Gürtel, sondern auch die Knöpfe, da seine Hose keinen Reißverschluss besaß.
Hermine hatte den unwiderstehlichen Drang an seinen Haaren zu schnuppern, und so beugte sie sich leicht hoch, roch an seinen Haaren und küsste ihn leicht auf die Kopfhaut. Seine Haare rochen frisch und leicht würzig wie nach Minze. Angenehm.
Er ließ von ihr um ihre Hose auszuziehen und seine ebenfalls. Hermines Hand fuhr an seinen Schritt um zu erspüren was sie erwartete, und sie musste tief einatmen als sie die Ausmaße erahnte.
„Keine Angst“, sagte er leise.

„Hab ich nicht“, brummte sie und zog seinen Slip hinunter. Sein erigiertes Glied fiel gegen ihren Unterarm und es war heiß und groß und der Aufprall machte ein leises Geräusch.
Er zog sich seinen Slip selbst aus. Dann griff er fest in ihren und zog ihn ihr die Beine runter so dass sie ihn alleine abstreifen konnte.
Er blickte sie nicht wirklich an, während er das tat. Sonst hätte er gesehen, wie schön sie war. Und er hätte gesehen, dass sie ihn begehrlich anblickte.

„Woran merke ich, dass ich bereit bin?“, fragte sie neugierig.
„Ich glaube, man weiß es einfach“, murmelte Severus und begann ihre Vorderseite von den Brüsten abwärts zu küssen und zu lecken. Er hörte, wie ihr ein Stöhnen entfuhr. Er überlegte kurz, aber das Geräusch war angenehm.
Sie war nicht komplett rasiert und nicht buschig, es waren Haare über und sie störten ihn nicht.
Er leckte kurz über ihre äußeren Schamlippen und wie vermutet, spreizte sie ihre Beine von alleine. Dieses Lecken, hatte er gelernt, war wie eine Aufforderung, die nicht erklärt werden musste. Es funktionierte einfach. Bei jeder Frau.
Das zweite Lecken war intimer. Seine Zunge drang zwischen ihre Schamlippen und erzeugte normalerweise ein lustvolles Aufstöhnen. Auch das funktionierte bei Miss Granger. Er versuchte sie zu schmecken und auch der Geschmack gefiel ihm. Es war ein Geschmack zwischen frisch geduscht und ein wenig herb und ein wenig süßlich. Und so vergrub er seine Zunge tiefer zwischen ihre Schamlippen und als er spürte, dass sie immer nasser wurde, tastete er sich vorsichtig mit seinem Zeigefinger in ihre Möse vor. Ein scheinbar ungewolltes Quieken entfuhr ihr, denn sie schlug ihre Hand danach vor den Mund.
„Genießen Sie es“, raunte er und ließ seine Stimme um eine Oktave fallen. Er wusste schon seit der Pubertät, was er mit seiner Stimme bewirken konnte.
„Ich trau mich nicht“, sagte sie leise von oben.
„Warum nicht?“

„Keine Kontrolle über mich.“
„Darum geht es doch. Lassen Sie los.“ Dann leckte er noch einmal tief durch die Furche ihrer Schamlippen und spürte dabei den Kitzler unter seiner Zunge.
„Oh Gott“, stöhnte Miss Granger ergeben.
Verdutzt hielt Severus plötzlich inne. Er hatte eine Vermutung.
„Kann es sein, dass das noch nie jemand bei Ihnen gemacht hat?“
„Nein.“
„Wie schrecklich.“ Er leckte sie weiter und sie stöhnte „Oh ja!“ Ob sie ihm noch zustimmte oder erregt war wusste er nicht.
Er sah, dass ihre Hände an ihre Brüste gelangt waren und sie rieb sanft ihre Brustwarzen. Severus mochte den Anblick. Er teilte ihre Beine aber noch weiter und leckte vom Po hinauf zu ihrer Klitoris was Miss Granger dazu brachte einen Schwall unartikulierter Laute zu murmeln.
Sie war bereits klatschnass und als er sie erneut schmeckte, spürte er das Süße und das Herbe erneut. Nur konzentrierter, aber es war gut.

Severus selbst hatte einen stattlichen Ständer und er zog sich an Miss Granger wieder hoch und küsste dabei ihre weiche Bauchhaut. Als er an ihren Brüsten angekommen war, stieß er sich mit einer geschmeidigen unangekündigten Bewegung in sie.
Sie schrie leise auf, aber ihr Gesicht zeigte dabei keinen Schmerz. Bloß Lust.
Severus begann sie zu nehmen und fickte sie vorsichtig weiter. Immer wieder entfuhr ihr ein Schrei, wenn er sich besonders tief in sie stieß. „Oh Himmel, ist das gut!“, seufzte sie haltlos und klammerte sich um seinen Hals.
Er genoss es unsäglich ihren Körper an seinem zu spüren und seinen Ständer in ihr. Sie roch gut und sie war heiß und leicht schwitzig und ihre Haut war samtig und seidig. Und so zog er sie noch enger an sich und trieb seine Hüfte immer und immer wieder in sie hinein.
„Oh Gott“, stöhnte Hermine verzweifelt. Sie fühlte sich einfach nur gut. Gut, gut, gut. Aufgegeilt und gut. Vollkommen zufrieden mit sich und der Welt.

Und nun hatte sie es schwarz auf weiß. Er wusste was er da tat! Definitiv!
Plötzlich löste er sich ein wenig von ihr, stützte sich mit der rechten Hand neben ihr ab und griff mit der anderen grob in ihre rechte Brust. Hermine wusste nicht, wie es geschah, aber ihr Körper gab das „Tilt“-Zeichen.
Es kam aus ihrer Möse, das wundervolle, unbeschreibliche Kribbeln und wanderte wie eine Flutwelle über ihren Körper, das Gefühl der Geilheit überrollte sie und nahm sie ein und sie kam ohne Halten, ohne zurückrudern zu können. Vollkommen machtlos. Sie hörte sich schreien und sie hörte sich selbst zu, wie ihr Körper versuchte, den Überschwall zu verarbeiten. Sie trudelte in eine andere Welt über und spürte ihren Körper zucken und sie konnte nichts dagegen tun.
Doch sie spürte noch einen anderen Körper an ihrem. Den von Snape. Und sie spürte, dass er sich immer schneller in sie trieb und dann versteifte er sich und schrie heiser auf, dann ächzte er leise ermattet und fiel leicht auf sie drauf, doch bevor er zu schwer wurde rutschte er weg und kam neben ihr zum Liegen.
Heftiges Atmen drang als Geräusch an ihr Ohr. Schließlich wurde es leiser und nun war alles was Hermine hörte, ihr eigenes heftig schlagendes Herz.

Nach einer Weile sagte seine Stimme leise. „Miss Granger? Ist alles in Ordnung?“
Sie nickte stumm, noch unfähig ihre eben verarbeiteten Gefühle in irgendwelche bedeutungslosen Worte zu fassen.
„Gut“, brummte Severus und fiel wieder auf den Rücken. „Oh, mein Herz“, seufzte er und hörte es ein wenig ungleichmäßig schlagen. „Entweder muss ich öfter Sex haben oder langsameren.“
Sie lachte leise und ungläubig.
Das beruhigte ihn und er konnte nun wirklich glauben, dass es ihr gut ging.
Doch er war ihr Lehrer und sie hatten dies nur vereinbart. Und so setzte er sich ganz auf und blickte zu ihr hinunter.
Sie sah leicht verschwitzt aus und ein paar rote Flecken zierten ihr hübsches Gesicht.
„Haben Sie es sich so vorgestellt?“, fragte er höflich.
Heftig schüttelte sie den Kopf. „Oh nein“, sagte sie leise.
„Das Oh nein ist hoffentlich nicht allzu negativ.“
„Oh nein“, sagte sie wieder.
Severus stand auf und griff sich seine Hose. „Das ist doch schon mal was, nicht?“
Er zog die Hose an und dann noch den Pullover. „Sie haben was Sie wollten, korrekt?“
Sie nickte wortlos.
„Prima“, sagte Severus zufrieden. Dann öffnete er die Zauber der Tür und verschwand.

Hermine rollte sich immer noch mit wohligem Gefühl auf die Seite in Embyonalstellung und dachte nach. Wie kam der Mann nur auf die Idee, dass Sex langweilig und fad war??
Sex war der absolute Wahnsinn!!!!!

Severus hatte Durst und ging auf direktem Weg in die Küche. Im Kühlschrank standen noch Wasserflaschen und er nahm eine raus und hielt sie sich entgegen seinem normalerweise besseren Benehmen direkt an die Kehle und trank.
Das was er da gerade getan hatte.
Das was sie beide da gerade getan hatten.
Das war….
Das war….

Falsch gewesen?
Auf jeden Fall! Aber was…sonst…..ihm fiel das richtige Wort nicht ein.
Ver….ver…verrückt. Das war es. Der Sex war verrückt gewesen.
Nicht zärtlich..so wie mit Lilly. Nicht romantisch wie bei seinem ersten Mal mit Anna. Es war verrückt gewesen. Absurd und surreal. So böse es auch klingen mochte, aber er hatte gerade mit Hermine Granger Sex gehabt. Auf dem Teppich vor dem Kamin im Grimmauld Platz und es war unglaublich intensiv und echt gewesen.
Da war das Wort! Noch besser!
Echt.
Es war echt gewesen. Lebendig und ehrlich und echt.
Hermine Granger konnte nicht vorspielen. Sie hatte alles vorhin so gefühlt wie es für sie war. Sie hatte ihm ehrlich gesagt, dass sie Angst hatte und zum Schluss hatte sie ihren Gefühlen nachgegeben. Sie hatte losgelassen und Severus empfand das als Kompliment für sich.

Er ließ sich auf seinem Stuhl am Küchentisch fallen und stellte die Wasserflasche vor sich.
Er brauchte sie zum Festhalten.
Er hatte bisher einmal in seinem Leben solch intensiven Sex erlebt.
Das war mit Lilly gewesen. Lilly Potter als sie noch ihren Mädchennamen Evans getragen hatte. Er war so unsagbar in sie verliebt gewesen damals, und zu diesem Zeitpunkt hatte er noch nicht realisiert, dass sie ihn als Kerl nicht wollte.
Lilly.

Ich liebe sie immer noch, dachte er. Und das wird sie nie ändern. Aber das Leben ist weiter gegangen. Ich habe mich ein wenig von ihr weg entwickelt. Ich bin desillusioniert und erwachsen geworden.
Wann hatte er mit Lilly geschlafen? Wie alt waren sie beide da gewesen? 18? Ja, das kann sein. Jetzt bin ich 36. Ist es wirklich schon 18 Jahre her mit Lilly? Wahnsinn.
Er musste sich aber eingestehen, dass er sich kaum noch an Lillys Körper erinnern konnte. Bloß noch wie wunderhübsch sie aussah. Wirklich wunderwunderhübsch.
Ich werde sie ewig lieben. Da war sich Severus sicher.
Und nun hatte er mit Hermine Granger geschlafen.
Sie erfolgreich entjungfert.
Mist, dachte Severus. Ich habe sie gar nicht gefragt, ob ich ihr wehgetan habe. Naja, das hole ich morgen nach. Ich hoffe, es war nicht zu schlimm für sie.
Die Wasserflasche war nun fast leer und Severus seufzte. Na toll, dann muss ich heute Nacht ständig pinkeln gehen. Superleistung, Severus. Wirklich!

Severus spürte, dass in seiner einen Hosentasche etwas war und er fingerte danach. Plötzlich zog er etwas seidiges raus und blickte verdutzt darauf. Es war Miss Grangers Slip. Wie ist der denn in Deine Tasche gekommen?, fragte er sich.
Er legte ihn vor die Wasserflasche auf den Tisch. Das Etikett ragte raus und er schaute drauf. Größe 12. Geistesabwesend zupfte er den Slip in Slipform.
Dann blickte er auf das Stück Stoff, was zwischen ihren Beinen gewesen war und schnupperte daran. Er roch ein wenig nach dem herb-süßlichen Duft ihrer Schleimhäute. Nein, er konnte es nicht verneinen, er mochte den Geruch irgendwie. Er war nicht ekelhaft, er war angenehm. Auch jetzt noch, außerhalb des Kaminzimmerfußbodens.
3cm Wasser lachten ihn noch aus der Flasche heraus an und er trank sie leer. Dann stand er auf und stellte sie in den Korb neben dem Kühlschrank, fischte den Slip vom Esstisch und stopfte ihn sich zurück in die Hosentasche. Dann ging er ins Bett.

Am nächsten Tag fand ein Ordenstreffen statt, welches Minerva leitete.
Severus hielt sich still im Hintergrund und beobachtete nur.
Potter saß Minerva direkt gegenüber und zu seiner Linken saß Weasley und zu seiner Rechten saß Miss Granger.
Er fragte sich, wie sie geschlafen hatte. Und außerdem hatte er sie noch nicht fragen können, ob sie gestern Schmerzen gehabt hatte. Sie sah so aus wie immer.
Was würde ich jetzt dafür geben, alleine mit ihr zu sein, dachte er plötzlich und wunderte sich über seine eigenen Gedanken. Nun ja, sein Wunsch war derzeit nicht möglich, aber der Moment würde kommen. Er überlegte noch kurz, was er sie alles fragen wollte, da hörte er seinen eigenen Namen und blickte auf, weil Minerva ihn gesprochen hatte.
„Severus träumst Du?“, fragte sie süffisant.
„Nein“, raunzte er. „Was willst Du?“

„Wir würden gerne Deinen wöchentlichen Bericht haben, Severus.“
„Ja“, sagte er knapp und stand auf. Er konnte seine Informationen immer am besten zusammenfassen, wenn er dabei ging. Er umkreiste langsam den Küchentisch und fasste dabei die Treffen der letzten zwei Wochen zusammen. Nach einer Weile beendete er seinen Bericht in dem er sagte: „…Bellatrix hat ihren Ehemann Rodolphus, Roldo, getötet. Vorgestern. Sie kannte ihn seit ihrer Schulzeit. Ich vermute, sie will einfach frei sein für den dunklen Lord. Man munkelt aber schon länger, dass sie seiner überdrüssig ist. Nun. Das war alles.“

„Und Vol…der Lord lichtet seine eigenen Reihen?“, harkte Potter bei ihm nach. „Vielleicht sollten wir noch weiter abwarten. Wenn die sich alle gegenseitig abmurksen, dann haben wir alle letztendlich nicht mehr so viel zu tun.“
Severus sah, dass Miss Granger ihm in den Oberarm boxte. „Also wirklich! Harry!“, sagte sie tadelnd, musste aber grinsen als Potter anfing zu grinsen. „Warn Scherz“, brummte er belustigt.
„Das hoffe ich!“, sagte sie immer noch streng.

„Potter“, sagte Severus scharf und er bemühte den gleichen Tonfall wie Miss Granger hinauf, „Sie sollten nicht spaßen. Der dunkle Lord wird immer stärker und so liebend gerne ich auch auf die Treffen gehe (nun war er sarkastisch), so sehr würde ich mich freuen, wenn ich mal eine Woche unbeschadet bleiben würde. Sie sollten lieber Kämpfen und Okklumentik trainieren. Ich würde vorschlagen, dass wir täglich 2 bis 3 Stunden üben. Mindestens.“
„Das halte ich für eine ausgezeichnete Idee, Severus“, mischte sich Albus ein und warf einen scharfen Blick auf Harry, der erbleicht war.

„Aber Sir“, stammelte Harry nun, „Sie wissen, was aus den Stunden mit Snape und mir geworden ist. Das ging nicht gut!“
„Potter, Severus ist der Beste und Sie wissen das“, sagte Minerva streng und insgeheim freute sich Severus über die Rückendeckung, auch wenn er in diesen Stunden nicht über den vergangenen Abend nachdenken konnte. Durfte. Sollte Potter mal in seine Gedanken schauen, dufte er nichts über das intime Einverständnis zwischen Miss Granger und ihm wissen.
Harry gab einen Laut von sich irgendwo zwischen Verzweiflung und Missfallen.
Severus schnaubte. „Glauben SIE, ich hätte so viel Freude dran, Potter. Ich könnte mir schönere Stunden vorstellen als mit Ihnen.“

„Gut“, warf sich Minerva dazwischen, „wir sind uns einig. Potter, Sie üben täglich mit Severus und Severus“, sie warf ihm einen bittenden Blick zu, „sei nicht zu hart, ja?“
„Der dunkle Lord schont niemanden, Minerva. Und was ich auch immer mit Potter mache, es wird nicht ansatzweise so heftig sein, wie die Legilimentik, die der dunkle Lord einsetzt.“ Er schaute Harry an. „Heute 17 Uhr. Kaminzimmer.“ Dann befand er die Stunde für beendet und rauschte aus dem Raum hinaus.

3 Stunden später fand er Miss Granger im Bad wieder. Sie hatte sich die Haare gewaschen und kämmte sie gerade durch.
„Hallo“, sagte er leise um sie nicht zu erschrecken.
„Hi“, flüsterte sie und hielt mit dem Kämmen inne.
„Geht es Ihnen gut?“
Sie nickte.

„Ich wollte Sie noch fragen, ob Sie Schmerzen hatten.“
„Nein.“ Sie lächelte leicht. „Keine Schmerzen. Es ist alles gut.“
„Schön.“ Er wollte das Bad wieder verlassen, da spürte er plötzlich, dass sie ihn am Ärmel festhielt.
„Danke“, sagte sie.
Er hielt inne. „Gab es was zu danken?“
„Oh ja. Ich fand mein erstes Mal interessant und spannend.“ Sie ließ ihn los. „Aufregend.“
„Nun haben Sie ja vielleicht schon bemerkt, dass Sex überbewertet ist, nicht?“
„Nein. Das habe ich nicht gesehen.“
„Nicht?“

„Nein. Ich fand es toll.“
Severus war verdutzt und blickte sie forschend an. „Toll?“
Sie nickte. „Wenn es nach mir ginge, könnte ich das immer und immer wieder erleben.“
Severus erstarrte. War das eine Bitte von ihr gewesen?
„Was meinen Sie?“, harkte er nach.
„Haben Sie mich nicht verstanden?“
Oh, nein!, dachte er entsetzt. So nicht!!! „Wir waren uns einig, dass es bei diesem einen Mal bleibt. Wieso machen Sie das hier jetzt?“

Sie lachte leise. „Ich bin süchtig??“
„Dann suchen Sie sich jemand anderen. Ich bin Ihr Lehrer und wir dürfen das nicht wieder tun.“
„Das war kein Nein.“
„Das sollte es aber sein.“
„Das war immer noch kein Nein, Sir.“
Er grummelte fluchend und wollte gehen, da hielt sie ihn wieder fest, zog ihn mit einer blitzschnellen Bewegung zu sich runter und flüsterte ungläubig in sein Ohr: „Sie können nicht knallhart Nein zu mir sagen, oder?“
„Doch.“

„Dann sagen Sie jetzt: Miss Granger, was wir gemacht haben war nicht richtig und nicht gut und ich werde Sie nie wieder anfassen.“
Flehend blickte er sie an. Warum? Das war die einzige Frage in seinem Kopf. Warum?
Warum konnte er nicht sagen, was sie gerade verlangt hatte?
„Miss Granger“, begann er und suchte in seinem Gehirn nach dem passenden Satz, „was wir gemacht haben war nicht richtig, aber es war gut, aber ich sollte Sie nie wieder anrühren.“
Abrupt ließ sie ihn los. „Ok, fein, ich mache es von Ihnen abhängig zu mir zu kommen, wenn sie möchten.“ Dann ließ sie ihn stehen und verließ das Badezimmer.

Um Punkt 17 Uhr betrat Severus das Kaminzimmer im Glauben Potter vorzufinden, aber es waren noch Weasley und Miss Granger da. Entnervt rollte er seine Augen.
„Weasley, Granger: RAUS!“ Er zeigte auf die Tür.
„Nein“, sagte Miss Granger. „Wir wollen auch verstehen.“
„Genau“, sagte Weasley.
In Sekundenbruchteilen hatte Severus seinen Zauberstab aus dem linken Ärmel gezogen und ihn auf Weasley gerichtet. „Legilimenz!“

Er sah vor seinen Augen eine weite Landschaft an Gedanken und er blickte sich kurz um.
Es war alles Schrott.

Eine nackte Lavender Brown, Brüste, Nahrung, das Bild seiner Familie, ein Bild von Miss Granger als sie jünger war und noch mehr Schrott. Gelangweilt zog er sich aus Weasleys Gedanken raus.
Weasley saß vor ihm und starrte ihn bitterböse an.

„Sie haben kein Recht,…“, begann Weasley, aber Severus schnitt ihm das Wort ab. „Ich habe kein Recht was zu tun, Weasley? Der dunkle Lord nimmt sich jegliches Recht.“ Blitzschnell zielt er auf Miss Grangers Kopf und schnappte „Legilimenz“.
Er durchdrang ihre oberflächlichen Gedanken, die sie gerade hatte und trat einen Schritt näher.
Dort waren allerlei Kindheitserinnerungen, Gedanken über einen Ort am Meer mit einem kleinen Steinhäuschen und einem Muschel Mobile an der Tür. Wind rauschte und Möwen kreischten über ihm. Dann war da ein rotes geschnörkeltes Brokatsofa in der Ecke und dann war er wieder in Hagrids Hütte und er sah, dass Potter neben ihm mit einem Stein am Kopf getroffen wurde. Plötzlich drehte sich alles um ihn und er fiel aus den Gedanken wieder ins Hier und Jetzt. Verblüfft blickte er Miss Granger an.
„Können wir jetzt richtig anfangen?“, fragte Potter, der links neben Miss Granger saß. „Ich will das hinter mich bringen.“
„Gut“, murmelte Severus und fasste seine Gedanken wieder. Dieses Haus, das er gesehen hatte…wo stand es?
Severus setzte sich nicht und trat ans Fenster. Während er raus blickte sagte er bedächtig: „Der dunkle Lord ist sehr fähig in der Kunst der Legilimentik und der Okklumentik.

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Wo ich schon sehr talentiert bin ist er begnadet. Ich gehe davon aus, dass meine Zeit mit Ihnen nicht reichen wird, um Sie vor dem dunklen Lord zu schützen, aber es wird Ihnen Zeit verschaffen.“
„Wie halten Sie denn Ihre Gedanken vor ihm fern, wenn er besser ist als Sie, Sir?“, fragte Weasley.
Severus drehte sich nicht um und sah auf den Gehweg vor dem Haus. Ein älterer Mann ging mit seinem Labradorwelpen Gassi und der Hund pinkelte an einen Laternenpfahl. „Ich muss jedes Mal dankbar sein, wenn ich ihn hinhalten kann. Ich selektiere jedes Mal nur halbwichtige Gedanken und Erinnerungen und präsentiere sie ihm, so dass er glaubt, sie aufgespürt zu haben. Das ist die Kunst. Es ist nicht verkehrt, Erinnerungen zu zeigen. Es müssen die Richtigen sein. Weasley“, Severus drehte sich wieder um, „Ich hatte das Unglück, Miss Brown in Ihren Erinnerungen nackt zu sehen. Unterlassen Sie das, denn es macht mich ärgerlich. Miss Granger. Dieses Steinhaus. Was ist das für eine Erinnerung?“
Er sah Miss Granger lächeln. „Das Haus gibt es nicht wirklich, glaub ich, es ist nur ein Haus aus meiner Phantasie. In so einem Haus würde ich wohnen wollen.“

Severus wollte sich von diesem interessanten Gedanken nicht vom Thema ablenken lassen und er zielte auf Potter. „Legilimenz!“
Er trat in Potters Erinnerungen ein und sah eine Schlange aus einem großen Glasterrarium kommen. Sie bedankte sich bei ihm und zog weiter. Dann sah er eine weiße Schneeeule vom Himmel fallen und eine verbeulte Schaukel auf einem düsteren Spielplatz. Die Schaukel gab bei ihren Schwingbewegungen leise Quietschgeräusche von sich.
Dann sah er Potter an ein Steingrabmal gepresst und er hörte die Stimme des dunklen Lords sprechen. Sofort zog er sich aus Potters Kopf heraus. Diese Erinnerungen waren zu gefährlich.

Er würdigte Potters bösen Blick nicht und sagte: „Sie dürfen mich Sie nicht überfahren lassen. In dem Moment, wenn ich in Sie eindringe, sollten Sie schon beginnen eine Mauer aufzubauen, einen Vorhang zuzuziehen oder Tapete zu entrollen. Sie sollten eine Hecke pflanzen oder eine Decke ausschütteln. Stellen Sie sich irgendwas vor, was mich davon abhält Sie zu lesen.“
„Kann ich es auch Nacht werden lassen?“, fragte Miss Granger neugierig.
„Von mir aus auch das. Aber Sie sollten es schnell dunkler werden lassen. Denn in jedem Bruchteil einer Sekunde kann der dunkle Lord Sie schon lesen. Weasley und Miss Granger, Ihre Gedanken sind vielleicht nicht so gefährlich wie Potters, aber Sie haben wohl gut gewählt heute auch hier zu sein. Lernen Sie. Sie wurden schon zu sehr in die Gedanken von Potter mit reingezogen. Sie wissen zu viel.“

„Testen Sie mich mal, Sir. Ich möchte es versuchen.“
Er lächelte Miss Granger an. „Immer noch die Streberin, Miss Granger?“, fragte er leise tadelnd.
„Immer noch, Sir“, schmunzelte sie und ehe sie sich versah, war er in ihrem Kopf.
Es fühlte sich für sie recht seltsam an. Es war kein bewusstes Gefühl, sondern bloß das Wissen, dass sie nicht alleine war. Es war ein starkes Gefühl und Hermine erinnerte sich an die Dunkelheit und beschwor sie hinauf. Sie stellte sich den Raum vor, in dem sie sich befand und ließ ihn erdunkeln.

Bald waren ihre Gedanken in schwärzeste Nacht gehüllt und plötzlich war sie wieder allein.
„Nicht übel, Miss Granger“, sagte Snape doch glatt. „Sie müssen nur noch schneller werden. Weasley, jetzt Sie. Verdrängen Sie mich. Legilimenz.“
Doch Hermine entfuhr ein belustigter Laut, als Snape nach etwa 10 Sekunden entnervt aufgab und scheinbar Rons Kopf wieder verließ. „Weasley!“, bellte er. „Können Sie an noch etwas anderes Denken außer Sex?“
Potter lachte schallend und schlug Weasley herzhaft ins Kreuz.

Am nächsten Abend versuchte Severus die Drei zu lehren ihm nur bewusste Erinnerungen vorzusetzen. Bei Weasley klappte es überhaupt nicht, bei Potter vereinzelt und dann war Miss Granger dran. Sie richtete sich konzentriert auf und ließ ihn rein.
Severus wartete darauf zu sehen, was sie ihm zeigen wollte und bald begann sie daran zu denken, was vor 4 Nächten im Kaminzimmer geschehen war…

Sie spürte bewusst seinen Körper neben ihrem. Und sie spürte, dass er sich immer schneller in sie trieb und dann versteifte er sich und schrie heiser auf, dann ächzte er leise ermattet und fiel leicht auf sie drauf, doch bevor er zu schwer wurde rutschte er weg und kam neben ihr zum Liegen.
Heftiges Atmen drang als Geräusch an ihr Ohr. Schließlich wurde es leiser und nun war alles was Hermine hörte, ihr eigenes heftig schlagendes Herz.

Nach einer Weile sagte seine Stimme leise. „Miss Granger? Ist alles in Ordnung?“
Sie nickte stumm, noch unfähig ihre eben verarbeiteten Gefühle in irgendwelche bedeutungslosen Worte zu fassen, obwohl sie es weiß Gott versuchte!!
„Gut“, brummte Severus und fiel wieder auf den Rücken. „Oh, mein Herz“, seufzte er. „Entweder muss ich öfter Sex haben oder langsameren.“

Sie lachte leise und ungläubig. Wie menschlich er klang!
„Haben Sie es sich so vorgestellt?“, fragte er höflich. Das klingt jetzt echt fies!
„Oh nein“, sagte sie leise. Tausend Mal besser!!
„Das Oh nein ist hoffentlich nicht allzu negativ.“
„Oh nein“, sagte sie wieder. Ich leg noch einen drauf. Zehntausend Mal besser!
Severus sah sich aufstehen. „Das ist doch schon mal was, nicht?“
Er zog die Hose an und dann noch den Pullover. „Sie haben was Sie wollten, korrekt?“
Sie nickte wortlos. Das stimmt, dachte Hermine missmutig. Ich will noch mal! Manno, jetzt klinge ich schon wie ein bockiges Kleinkind.
„Prima“, sagte Severus. Dann öffnete er die Zauber der Tür und verschwand.

Hermine rollte sich immer noch mit wohligem Gefühl auf die Seite in Embyonalstellung und dachte nach. Wie kam der Mann nur auf die Idee, dass Sex langweilig und fad war??
Sex war der absolute Wahnsinn!!!!!

Severus blieb noch einen Moment in ihren Gedanken und musste unwillkürlich lächeln. So hatte sie danach gedacht! Aha!
Dann verließ er sie wieder. Schmunzelnd sah er sie an und sagte dann mit fester Stimme:
„Sie kommen scheinbar mit Ihrer Okklumentik voran, Miss Granger. Machen Sie weiter so.“

In der kommenden Nacht dachte Severus wieder einmal angestrengt über seine Beziehung zu Miss Granger nach. Er konnte es kaum glauben, aber es schien so als habe ihr das mit ihm gefallen. Seltsam, nicht?
Ja, das ist wirklich seltsam. Wie konnte sie es nur schön finden, was er da tat?
Plötzlich klopfte es an seiner Tür. Ganz leise und zaghaft. „Professor?“, fragte ihre Stimme.
„Miss Granger. Kommen Sie rein.“

Sie schlüpfte durch den Türspalt und schloss sie wieder hinter sich.
Er blickte sie im Dunkel des Zimmers an. Sie trug einen kleinen hellen Slip und ein dünnes Unterhemd. „Sir“, sagte sie, dann schüttelte sie den Kopf und korrigierte sich, „Snape. Ich habe mir was überlegt.“
„Was denn?“

„Nun…Sie haben mir ja eingestanden, dass Sie unseren Sex gut fanden und…wie wäre es, wenn wir uns dafür treffen?“
„Treffen?“, fragte er ungläubig. „Miss Granger, ich glaube nicht, dass…“

Doch sie unterbrach ihn wieder einmal und trat zudem auch noch näher an sein Bett heran. „Snape, ich will, dass Sie das Wort „nicht“ nicht mehr benutzen. Alles was mit uns beiden zu tun hat ist „nicht“. Wo besteht das Problem für Sie?“
„Sie sind meine Schülerin gewesen, Miss Granger und wenn Sie nach dem Sommer wieder kommen, sind Sie es für ein weiteres Jahr. Das was hier läuft ist illegal und mir droht eine Strafe und die Kündigung, wenn das rauskommt.“
„Und wenn es nicht rauskommt?“

Er starrte sie an. „Habe ich Sie schon zu einer Kriminellen gemacht, Miss Granger?“, erkundigte er sich belustigt.
„Ja. Scheint so.“
Sie ließ sich auf seinen Bettrand sinken. „Snape, es ist doch so: Aus irgendeinem mir unerfindlichen Grund mochten Sie den Sex mit mir und aus einem mir sehr verständlichen Grund mochte ich ihn auch. Wieso machen wir damit nicht weiter?“ Sie erstarrte. „Oder…oder sind Sie doch gar nicht allein stehend?“
„Bin ich. Aber das ist nicht der Punkt, Miss Granger. Sie gehören in meine Obhut und nicht in mein Bett.“
„Ich war noch nie IN Ihrem Bett.“

Er schnaubte.
„Na schön“, sagte Hermine. Er hatte immer noch nicht Nein gesagt. „Wir probieren es aus. Ist das ein guter Vorschlag? Und wenn einer von uns aus der Sache raus will ist das kein Problem. Der andere akzeptiert das dann einfach. Und gut ist!!“
„Ganz einfach, wie?“, fragte Severus spöttisch.
Sie nickte doch tatsächlich. „Genau. Sie wollen Sex und Berührungen und ich auch. Sonst nichts.“
Plötzlich merkte er, dass er seine Hand auf ihre gelegt hatte, denn etwas Warmes und Weiches befand sich darunter und wurde von seinen Fingerspitzen gestreichelt. Dann dachte er an sich.
„Miss Granger. Ich muss ehrlich sein.“

„Ja?“
„Das was wir getan haben war gut, ok, aber Sex mit mir sieht normalerweise anders aus.“ Ja, die Umschreibung war ok.
„Wie?“, fragte sie und sie sah wirklich interessiert aus.
„Ich bin nicht immer so liebevoll. Ich habe schon fast alles ausprobiert und war meistens gelangweilt.“
Sie atmete kurz durch und schien ihre Gedanken zu sammeln, dann sagte sie gedehnt: „Gut. Ich verstehe. Und warum glauben Sie, würde ich mich darauf nicht einlassen?“

Er zog abschätzig eine Augenbraue hoch. „Sie haben einmal in Ihrem Leben Sex gehabt, Granger. Sie wissen nicht ansatzweise, auf was Sie sich da einlassen.“
„Behandeln Sie mich nicht wie einen Idioten, Snape. Ich bin lernfähig und sehr neugierig. Lehren Sie mich. Ich habe Blut geleckt. Ich will mehr. Machen Sie mit mir was Sie möchten. Testen Sie mich aus.“
Plötzlich tauchten vor Severus Gedanken die Wörter „Was solls?“ auf.
„Na schön“, sagte er zu Miss Granger, „Ich bin dabei. Ich werde nicht spielen. Ich werde Sie nie anlügen und vielleicht wird es ernüchternd für Sie, aber so bin ich.“
„Einverstanden.“

„Ziehen Sie sich aus“, befahl Severus streng.
Sie tat es und stand dann nackt vor ihm. Zum ersten Mal sah er sie bewusst an. Sie hatte einen schönen, reizvollen Körper. „Legen Sie sich aufs Bett.“
Sie tat auch das.
Severus nahm seinen Zauberstab und verschloss die Tür und warf einen Muffliato hinterher, dann zog er sich den Schlafanzug aus und stellte sich direkt vors Bett.
„Nehmen Sie meinen Schwanz in den Mund.“
Sie zog verdutzt eine Augenbraue hoch und setzte sich auf. Dann nahm sie die noch weiche Haut seines Gliedes und schob es sich in den Mund.

„Nehmen Sie meine Hoden und massieren Sie sie.“
Ungeschickt nahm sie mit einer Hand seine Hoden auf und begann sie leicht zu kneten.
„Ich sagte massieren, Granger.“ Severus schlug einen strengen Ton an. „Nicht tätscheln.“
Er sah sie leicht grinsen und dann fasste sie zu. Sie leckte behutsam die Haut seines sich langsam erigierenden Schwanzes und Severus sagte: „Ich bin nicht aus Zucker. Ich halte eine Menge aus.“
Dann nahm sie seine Erregung ganz in den Mund. Ihre Kehle gab einen hohlen Laut von sich und in Severus stieg das Gefühl der Macht auf. Hier zu stehen war sehr geil.
Sie lutschte und leckte seine Länge und bald spürte Severus, wie er kommen würde. Doch er wollte nicht kommen und so zog er sich vorsichtig aus ihrem Mund hinaus.
„Sehr schön gemacht, Granger. Legen Sie sich wieder hin.“
Sie robbte auf den Rücken und er sagte: „Spreizen Sie Ihre Beine.“
Sie spreizte ihre Schenkel und Severus legte sich dazwischen. Wieder leckte er recht behutsam an ihren Schamlippen und sie teilte prompt ihre Beine noch weiter.

Er sah Feuchtigkeit glitzern und schob zielstrebig seinen Zeigefinger in ihre Öffnung.
Hermine entfuhr ein Zischen. Wow, dachte sie, das war so heiß!
Der Finger bohrte sich immer tiefer, bis es nicht weiter ging und plötzlich begann er sie mit dem Finger zu ficken. In Hermine explodierte ein Feuerwerk der Lüsternheit und sie stöhnte laut auf.
„Halten Sie den Mund“, raunzte er und dieser Tonfall machte Hermine nur noch mehr an.
Er zog seinen Zeigefinger wieder raus und plötzlich hatte Hermine zwei Finger in sich. Wieder begannen sie sie zu ficken und Hermine schwamm auf einer Welle des Glücks. Ihr Körper war ein Haufen wirrer Emotionen und sie schwamm weiter und weiter und ließ sich ertränken von den Schauern, die über sie herein brachen.
Sie spürte nur so halb, wie die Finger verschwanden und plötzlich stieß sich etwas Anderes, Härteres und sogleich Weicheres, Ebenmäßigeres in sie. Snape hatte sie wieder genommen und er bewegte sich ruhig und sachlich auf ihr und stieß sie gleichmäßig heftig. Hermines Beine schlangen sich um seine Hüfte ohne ihr Zutun und sie ließ ihre Arme über ihren Kopf hinweg fallen und stöhnte ergeben.

Lange Zeit, gefühlt eine Ewigkeit, fickte er sie und irgendwann spürte sie es in ihren Zehen, die sich plötzlich aufrollten. Ihr ganzer Leib versteifte sich und sie kam wieder haltlos und bodenlos und sie schwebte irgendwo, aber ganz sicher war es nicht die Erde.
Sie hörte sich wieder kläglich schreien und sie spürte ihren Körper erzittern und sie kam und kam und kam und wünschte sich, es würde kein Ende haben.
Ihr Körper wollte gar nicht aufhören zu zittern und sie fühlte Snapes harte, feste Hände wie sie sich in ihren Brüsten vergruben und sie hörte ihn laut fluchen und dann keuchen und sie spürte Nässe an ihrem Dekolletee. Nässe von seinen schweißdurchtränkten Haaren und sie spürte Hitze, die sie von innen abfüllte und ihre Beine teilten sich noch weiter und sie ließ die Hitze in sich hinein strömen.
Sie nahm sie auf und hatte das Gefühl sie empfangen zu wollen. Sie fühlte sich frei.

Eine Weile später begannen ihre Gedankengänge wieder in geordneten Bahnen zu laufen und sie öffnete die Augen.
Snape lag neben ihr und er starrte fassungslos zur Decke.
„Ist alles ok?“, fragte sie sofort.
Er nickte.

„Dann ist ja gut“, erwiderte Hermine beruhigt. „Ich dachte schon, Ihr Herz wäre wieder am Stocken.“
Er verneinte matt.
Sie setzte sich auf und hopste vom Bett. Ihr Slip lag neben seinem und sie hob ihn auf und zog ihn an. Während sie sich das Unterhemdchen überstreifte sagte sie um seine Gedanken zu beruhigen. „Ich nehme übrigens seit unserem ersten Mal Verhütungstrank. Ich habe ihn mir hier in der Brauküche selbst gebraut.“ Etwas zerknirscht fügte sie hinzu. „Wenn das in Ordnung war, Snape.“
Er nickte nur.
„Gut“, schloss sie erleichtert. „Dann lasse ich Sie jetzt wieder alleine.“
Dann verließ sie ihn.

Hermine ging aber nicht ins Bett. Sie betrat das Wohnzimmer, das durch die großen Glasscheiben der Terrasse von Mondlicht durchflutet wurde und ließ sich auf dem Sofa sinken um in den Garten zu schauen. Snape hat es echt drauf mich fertig zu machen, dachte sie grinsend. Er schafft mich. Und das war jetzt bloß ein Mal Sex. Was wäre, wenn wir es mehrmals machen würden? Danach könnte man mich doch bestimmt in ein Irrenhaus einliefern lassen.
Obwohl…ich fühle mich jetzt schon total befriedigt. Körperlich rundherum zufrieden. Ist es das auch, was Sex ausmacht? Diese körperliche Zufriedenheit nachher?
Hermine gähnte herzhaft und grinste sofort deswegen. Sie war sich mit sich selbst einig: Snape schafft mich.
Dann sah sie noch eine Weile nach draußen und ging schließlich nach einem Abstecher übers Bad und zwei Milliliter Verhütungsrank schlafen.

Am nächsten Abend warteten Harry, Ron und sie ein wenig auf Snape. Doch er trat bald ins Kaminzimmer und blieb wieder am Fenster stehen.

„Heute üben Sie gegenseitig Legilimentik und Okklumentik. Der aktive Magier versucht so eindringlich wie möglich zu sein und der passive Magier versucht so schnell wie möglich abzublocken. Potter, Weasley, Sie beginnen. Weasley, Sie greifen an.“
Ron konzentrierte sich und richtete seinen Zauberstab auf Harrys Stirn. „Legilimenz.“
Nach einer Weile ließ Ron seinen Zauberstab sinken und sagte breit grinsend. „Lass das, Harry, sie ist meine Schwester. Ich will das nicht sehen.“
Hermine sah, wie Snape mit den Augen rollte. „Kein Sex, bitte. Verkneifen Sie sich das. Jetzt Potter und Miss Granger. Miss Granger, Sie lassen Potter rein.“
„Oh, wow, Mine“, grinste Harry unverschämt, „darf ich in Dich eindringen?“
„Oh, Harry“, seufzte Hermine entnervt. „Lass Deine flachen Witze.“
„Legilimenz.“

Was dann geschah, konnten beide im Nachhinein nicht mehr ganz nachvollziehen, aber Harry hatte Hermine bei einem letzten Gedanken über Snape überrascht und völlig geschockt fiel Harry aus ihr raus. Verstört blickte er zwischen Snape und seiner besten Freundin hin und her und dann hilfesuchend zu Ron, doch keiner der drei hatte etwas bemerkt.
„Und?“, fragte Hermine freundlich. „Ich hab es geschafft, oder?“
Harry besann sich und erinnerte sich an die Dunkelheit, die über ihn herein gebrochen war. „Ja, Mine. Super. Wirklich super.“ Dann sagte Snape: „Miss Granger, versuchen Sie sich jetzt mal an Weasley. Weasley, Sie lassen ihre anzüglichen Gedanken woanders, verstanden?“

Ron grinste und Hermine richtete mit konzentriertem Blick ihren Zauberstab direkt auf Rons Stirn. „Legilimenz.“
Hermine betrat Rons Gehirn und sah sich um. Ein Streit zwischen Lavender und Ron, das Bild von Ginny und Harry im Bett (vermutlich von gerade eben), Schnitzel und Pommes, eine große Spinne, die versuchte in den Ford Anglia zu gelangen, Ron und sie beim Sich-küssen.

Hermine fand nichts Interessantes und keine Abblockversuche und verließ Ron wieder.
Sie haute ihren Freund herzhaft auf den Unterarm. „Ron, Manno, Du versuchst es ja nicht mal.“
„Wohl! Ich habe versucht Sexgedanken zu unterdrücken.“
Hermine war besänftigt. „Na schön, Ronald“, sagte sie in ihrem typisch strengen Hermine-Tonfall. „Dann hat es geklappt. Es war nur langweiliges Zeugs.“
Severus beendete die Unterrichtseinheit und ging zu Bett. Ron trollte sich in die Küche um noch etwas Essbares zu suchen und Harry hielt Hermine zurück, als die ebenfalls das Zimmer verlassen wollte.
„Mine?“

„Ja?“, fragte Hermine freundlich. „Was gibt’s?“
„Was habe ich da eben in Deinem Kopf gesehen? Seit wann träumst Du von Snape?“
„Tu ich doch gar nicht.“
„Lüg nicht. Ich habe gesehen, wie er…“ Harry spürte, dass er rot wurde.
Hermine lachte leise auf. „Du wirst rot, Harry. Ich weiß, dass Du mit Ginny schläfst und Du wirst immer noch rot?“
Er brummelte etwas, dann fing er sich wieder. „Wieso träumst Du davon, dass Snape Dich fi…fi..“
„Dass Snape Finger in mich steckt?“, half Hermine nach.
„Ja.“

„Tu ich doch gar nicht“, sagte Hermine und verschwand zur Tür raus.
Aber warum habe ich dann gesehen“, dachte Harry, „wie Sna…..“
NEIN!!! Das… Das… Das… ist… nicht… wahr… NEIN!!!
Doch Hermine war weg.
Er fand sie nirgends und schließlich ging er geknickt zu Bett.

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Alle Personen und Handlungen dieser Erotikgeschichte sind Fiktion und frei erfunden.
Alle Akteure und Modelle sind volljährig.
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